Anmelden
Abbrechen

Techniker in der Hansestadt

Technik und Geschichte in Hamburg

Auf dem roten Teppich im Rathaus.

Auf dem roten Teppich

Sauger im Aluminiumwerk.

Sauger im Aluminiumwerk

Magnetfelder lassen Metall schweben.

Schwebendes Metall

Besichtigung des Tiefbunkers.

Im Tiefbunker

Panorama bei der Hafenrundfahrt.

Hafenrundfahrt

Bestens gelaunt starteten wir – das sind 16 Schüler der Technikerschule für Elektrotechnik und unser Lehrer Herr Thoma – unsere Studienfahrt in die freie Hansestadt Hamburg. Nach etwa fünfstündiger Zugfahrt kamen wir in unserem Hotel in Altona an. Nach dem Check-In fuhren wir mit der S-Bahn zur Hauptkirche St. Michaelis, auch genannt Michel, und verschafften uns von der Besucherplattform in 83 Metern einen Überblick über die Altstadt. Tatsächlich konnten einige den 452 Treppenstufen nicht widerstehen und wählten diese Alternative zum Fahrstuhl.

Der zweite Tag startete sehr früh mit dem Frühstück, da wir bereits um 9 Uhr zur Werksführung im Aluminiumwerk angemeldet waren. Dort erhielten wir einen Einblick in die Primärgewinnung von Aluminium durch Elektrolyse. Die Öfen wurden mit 180.000 Ampere bestromt, so dass ein extrem starkes Magnetfeld entstand, das sogar Metallteile in der Luft tanzen ließ. Das Highlight war jedoch der Besuch der Schaltwarte für die 110 kV Einspeisung und die zugehörigen Gleichrichterschränke. Nach dem Mittagessen ging es mit der Fähre zu den Landungsbrücken und einer sehr lustigen Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen.

Am nächsten Tag fuhren wir zunächst zum Jungfernstieg, von wo aus unsere Stadtführung begann. Die Stadtführerin erläuterte uns die Historie der Stadt und führte uns unter anderem zum Rathaus, zur Hafenstadt und zur Reeperbahn. Am Nachmittag wurden wir mit der Geschichte des dritten Reiches und der Zeit des Kalten Krieges konfrontiert. Dazu besuchten wir den Tiefbunker am Steintorwall, in dem bei Angriffen bis zu 5000 Menschen hätten untergebracht werden sollen. Danach waren alle froh, dass dieser nie benötigt wurde.

Schnell gingen die vier anstrengenden Tage in der Hansestadt vorbei. Die Rückfahrt nutzten die meisten daher zum Schlafen, da dies in den vorherigen Tagen wohl etwas zu kurz kam. Schließlich hatte Hamburg auch noch einiges mehr zu bieten als nur Technik und Geschichte…