Wurzeln, Entstehung und Entwicklung

2014 Januar Freigabe des Baubabschnittes 2. Die Ausstattung der Räume wird bis zu den Sommerferien 2014 abgeschlossen sein. Der verbleibende Teil des Gebäudes, Betriebsbereich der Kaufmännischen Schule Nord, wird bis Februar 2015 saniert.
2012 Dezember Inbetriebnahme des Bauabschnittes 1c. Der Bauabschnitt 2 mit den meisten Laboren und Werkstätten muss komplett geräumt werden.
2012 Februar Inbetriebnahme des Bauabschnittes 1b. Der Haupteingang wird wieder freigegeben. Der Schulbetrieb kann wieder in komplett zusammenhängenden Betriebsflächen stattfinden.
2011 September Am Technischen Gymnasium werden die ersten Schüler im Profil Umwelttechnik eingeschult.
2011 September Inbetriebnahme des Bauabschnittes 1a und bereits sanierter Räume der Kaufmännischen Schule Nord. Neue Aula und neue Mensa gehen in Betrieb, wie auch erste Labore und Unterrichtsräume.
2010 Juli Einstieg in das Landesprogramm OES (Operativ eigenständige Schule).
2010 Mai Beginn der Verlegungen von Unterrichtsräumen am 3. Mai. Beginn der Bauarbeiten im Bauabschnitt 1a am 25. Mai.
2010 Februar Beginn der Feinabstimmungen für die Umstrukturierung.
2010 Januar Beginn der Planungen für die Gestaltung von Laboren und Werkstätten.
2009 Dezember Abschluss der Planungen für die naturwissenschaftlichen Räume. Ausschreibung der Umstrukturierung.
2008 September Beginn der Umsetzungsplanung.
2007 Frühjahr Erste Planungen zur Neugliederung des Gebäudes. Berücksichtigung des Bedarfes an Laboren für die heutigen Anforderungen an Unterricht.
2007 Dezember Ein weiterer Gemeinderatsbeschluss wird gefasst: Das Berufsschulzentrum Stuttgart Nord (Werner-Siemens-Schule und Kaufmännische Schule Nord) soll saniert werden und dann die Anforderungen der Stadt Stuttgart an moderne Schulgebäude und an nachhaltige Gebäudetechnik erfüllen.
2007 August Die Werner-Siemens-Schule ist mit der Teilung für die Automatisierungstechnik, die elektrische Energietechnik, die Kommunikations- und Informationstechnik, die Mechatronik und die Mikrocontrollertechnik zuständig.
2006 September Beginn der Ausbildung an der Fachschule für Technik mit dem Profil Automatisierungstechnik/Mechatronik.
2004 Mai Der Gemeinderat beschließt die Teilung der Werner-Siemens-Schule. Die Bereiche Medientechnik und Informatik sollen in einer eigenen Schule geführt werden.
1999 Der Gedanke, die Werner-Siemens-Schule zu teilen, reift. Erste Skizzen zur organisatorischen Umsetzung werden diskutiert.
1981 Fertigstellung des Berufsschulzentrums Nord in der Heilbronner Straße. Nach 20 Jahren ist die Werner-Siemens-Schule wieder mit allen Abteilungen in einem Schulgebäude vereinigt. Die Kaufmännische Schule Nord hat nun den dritten Bauabschnitt bezogen.
1979 Bezug des ersten Bauabschnittes des Berufsschulzentrums Nord. Die Abteilungen Nachrichtentechnik, Radio- und Fernsehtechnik ziehen ein.
1971 Die Abteilung Energietechnik zieht in die Außenstelle Filderstraße. Die fernmeldetechnischen Berufe werden als Außenstelle zur Jakobschule verlagert. Das Technische Gymnasium, Berufsfachschulen und Grundstufen der Berufsschule ziehen in einen Neubau in der Außenstelle Talstraße ein. Eine Dauerlösung waren die 4 Außenstellen der Werner-Siemens-Schule nicht. Bei der Einweihung des Fertigbaus in der Talstraße stellte der damalige Oberbügermeister Dr. Arnulf Klett fest: "Endgültig gelöst werden können die Bedürfnisse der Werner-Siemens-Schule erst durch einen Neubau, der auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in der Heilbronner Straße vorgesehen ist."
1966 Die rasch wachsende Anzahl der Auszubildenden im Berufsfeld Elektrotechnik führt zu erhöhtem Raumbedarf. Neue Schularten werden eingerichtet. Die erste Außenstelle in einem ehemaligen Fabrikgebäude in der Gutenbergstraße entsteht. Zusätzlich muss die benachbarte Max-Eyth-Schule 2 Räume bereitstellen.
1962 Mit der Fertigstellung eines neuen Schulgebäudes in der Fritz-Elsas-Straße wird die Jobst-Gewerbeschule geteilt. Die Abteilung Elektrotechnik wird zu einer neuen Schule und nach dem Pionier der Elektrotechnik und des Fernmeldewesens Werner-Siemens-Schule benannt. Die Schule verbleibt im Jobstweg und führt 65 Klassen mit etwa 2000 Schülern. Die Abteilung Maschinenbau wird zur Max-Eyth-Schule und zieht in das neue Schulgebäude.
1960 Der Aufschwung der Elektro- und Maschinenbauberufe führt zu neuer Raumnot: Es werden 4000 Schüler unterrichtet. Der Gemeinderat beschließt die Teilung der Jobst-Gewerbeschule.
1924 Die Jobst-Gewerbeschule für Metall- und Elektroberufe wird eingeweiht. Es werden Werkräume eingerichtet. Neben dem Pflichtunterricht werden nun auch Abendlehrgänge, Meister- und Fortbildungskurse angeboten.
1922 Die Stadt Stuttgart beschließt einen Erweiterungsbau für die Weimarschule in der Jobststraße.
1911 Einweihung der Weimarschule. Hier werden die Lehrlinge aller gewerblichen Berufe unterrichtet. Nach dem ersten Weltkrieg werden die Gewerbeschulen nach Berufsgruppen unterteilt. In der Weimarschule II werden die Abteilungen Elektrotechnik und Metallgewerbe sowie die Uhrmacher und Optiker untergebracht. Bald werden auch in diesem Schulgebäude die Räume knapp.
1906 Die gesetzliche Pflicht für männliche Jugendliche zum Besuch des Tagesunterrichts der Gewerbe- und Handelsschulen wird eingeführt. Der Unterricht wird nach einem Lehrplan in drei aufsteigenden Jahreskursen erteilt. Die Stadt Stuttgart deckt den zunehmenden Raumbedarf mit dem Bau einer neuen Schule in der Weimarstraße.
1865 Die bestehenden Schuleinrichtungen werden unter einer einheitlichen Leitung in einem Gebäude in der Torstraße zusammengefasst. Die Städtische Gewerbeschule Stuttgart entsteht.
1854 Mai Die ersten Kursteilnehmer erhalten ein "Diplom für den erfolgreichen Besuch der Schule".
1854 Die gewerbliche Fortbildungsschule wird eingerichtet und ersetzt die Sonntags-Gewerbeschule. Der Unterricht findet in den Morgen- und Abendstunden der Werktage statt. Ein Chronist berichtet von den Verhälnissen: "... in drei Sälen, die von matten Öllampen erhellt waren, saßen je etwa 40 junge Leute in der Polytechnischen Schule in der Königstraße in Stuttgart zusammen. Den ganzen Winter hindurch erhielten sie an den Abenden von 8 bis 10 Uhr Unterricht. Die Schüler waren Lehrlinge aus den verschiedensten Berufen und besuchten die Schule freiwillig".
1825 Die erste städtische Sonntags-Gewerbeschule für Gesellen und Lehrlinge wird gegründet. Der Schulbesuch ist freiwillig und findet an den Sonntagen statt. Die Schüler erhalten Unterricht in Recht- und Schönschreiben, Rechnen, Geometrie, Elemente der Mechanik und Zeichnen.