David Huber aus dem Kurs 12/2 fasst die Erlebnisse des Tages zusammen:
Nach dem endgültig feststand, dass wir am 14. März 2012 von Frau Heide Rühle (Mitglied des Europaparlaments) ins Europaparlament in Straßburg eingeladen sind, war bei allen die Vorfreude sehr groß. Da diese Exkursion ein fächerübergreifendes Projekt der Fächer Geschichte und Gemeinschaftskunde sowie Französisch war, begannen wir schon sehr früh, uns mit der Institution „Europa“ in G/GK und mit der Entwicklung Straßburgs, sowie des besonderen Baustils des Straßburger Münsters in Französisch auseinanderzusetzen. Gut vorbereitet starteten wir also am 14. März 2012 gegen 8:00 Uhr in Stuttgart mit dem Bus in Richtung Straßburg. Gegen 10:30 Uhr sind wir in Straßburg angekommen und starteten gleich mit der Besteigung des 332 Stufen hohen Straßburger Münsterturms. Von der Aussichtsplattform aus haben wir erst richtig wahrgenommen, welche Leistung die Erbauer des Münsters, mit denen aus heutiger Sicht damals sehr beschränkten Mitteln, vollbracht haben. Nach dem Abstieg und einer kurzen Verschnaufpause ging es zum Bootsanleger, von wo aus unsere Stadtbesichtigung vom Wasser aus auf der Ill startete. Vom Boot aus sahen wir als erstes das Viertel „Petite France“, das durch seine engen Gassen und die alten Häuser einen ganz besonderen Flair hat. Danach kamen wir zum Vauban-Wehr, das gerade leider saniert wird und daher eingerüstet ist. Anschließend fuhren wir an der Neustadt vorbei zum Europaparlament. Vom Wasser aus konnten wir uns schon ein Bild über die Größe des Parlaments machen. Schließlich fuhren wir zurück zum Bootsanleger. Nach der Bootsfahrt hatten wir Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und etwas zu essen. Kurz vor 16:00 Uhr trafen wir am Europaparlament ein, wo wir erst einmal von den Sicherheitskräften wie am Flughafen überprüft wurden. Natürlich wurden bei uns keine gefährlichen Gegenstände gefunden, also stand unserem Besuch im Europaparlament nichts mehr im Wege. Wir wurden von Herrn Bühler, einem Assistenten von Frau Rühle empfangen, der uns erst einmal in die Aufgaben von Frau Rühle und des Europaparlaments einführte sowie unsere Fragen beantwortete. Danach lauschten wir einer Sitzung des Parlaments. Unser geplantes Gespräch mit Frau Rühle viel leider aus, da sie in einer sehr wichtigen Sitzung unabkömmlich war. Wir hatten aber die Gelegenheit bei dem Fototermin kurz mit ihr zu sprechen und ein paar Fragen zu stellen. Nach unserem Besuch im Europaparlament fuhren wir zurück nach Stuttgart, wo wir gegen 21:00 Uhr ankamen. Die Stimmung während der Rückfahrt war sehr gelöst und wir waren auch sehr froh, nach einem langen Tag voller neuer Eindrücke wieder in der Heimat anzukommen. An dieser Stelle möchten wir uns noch bei unseren Lehrern Frau Krauth, Herr Soder, Frau Gassmann und Frau Kämpfer bedanken, die uns in ihrem Unterricht sehr gut auf diesen Tag vorbereitet haben. Besonderer Dank gilt Frau Gassmann und Frau Kämpfer, die diesen Tag organisiert und geplant hab
Bei der Beschäftigung mit der Gehirnforschung im Unterricht kam von Schülern des Philosophiekurses TGE12 der Vorschlag, die Psychiatrie zu besuchen. Der Chefarzt des Bürgerhospitals, Herr Dr. Buergy, fand die Idee prima und lud uns für den 24. März 2010 umgehend ein. Oberarzt, Herr Dr. Seidel, und die Leiterin der Pflegeabteilung, Frau Schmidt, hielten einen Einleitungsvortrag und beantworteten unsere Fragen. Anschließend konnten drei Gruppen sich im Haus umsehen.
Im Suchtbereich bekommen Drogenabhängige professionelle Hilfe angeboten. Neben Hilfe beim körperlichen Entzug gibt es Therapie - und Betreuungsangebote.
Die Überraschung: aus der geschlossenen Abteilung kommt man zwar jederzeit raus, aber nicht mehr so schnell rein.
Überhaupt hat sich bei der Behandlung psychischer Krankheiten viel getan.
"Freiheit ist wichtiger als Gesundheit", lautet das Motto, wonach strikt vorgegangen wird. Die Persönlichkeit der Patienten wird geachtet und steht im Vordergrund. Leider hat sich das längst noch nicht überall herumgesprochen. Die Vorurteile und Berührungsängste gegenüber der psychiatrischen Medizin halten sich hartnäckig. Neben der üblichen Denkfaulheit spielen persönliche Ängste dabei eine große Rolle. Die Offenheit, Gesprächsbereitschaft und Freundlichkeit der Ärzte und Betreuer waren beeindruckend und wecken die Neugier, mehr über ihre wichtige Arbeit zu erfahren.
Besonders schön ist es, dass sie unsere Absicht wieder zu kommen, keinesfalls als Drohung empfinden. Auch an dieser Stelle nochmals Danke für die Gastfreundschaft und einen inspirierenden Nachmittag.

Am 22. April 2010 bekamen insgesamt rund 70 Schülerinnen und Schüler aus ganz Baden–Württemberg die Möglichkeit, sich einmal genauer über den "Stuttgarter" Landtag, dessen Arbeitsweise und Mitglieder, zu informieren.
Darunter waren auch wir, Schülerinnen und Schüler der Werner-Siemens-Schule Stuttgart, die von der Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Stuttgart Nord, Andrea Krueger, eingeladen wurden.
Unser Tag begann pünktlich um 10 Uhr in der Lobby des Landtags. Die gesamte Gruppe betrat als erstes den Plenarsaal. In einem kleinen Rollenspiel lernten wir einiges über die Sitzverteilung und die verschiedenen Organe des Landtages.
Nach dieser informativen und spannenden Einführung teilten wir uns in kleine Gruppen. Jede Gruppe wurde einer Landtagsfraktionenen zugeordnet. In unserem Fall war dies die CDU-Fraktion. Wir wurden von Frau Mezger empfangen, die uns durch das Abgeordnetenhaus führte. Der Weg dorthin führte vom Landtagsgebäude durch einen Verbindungstunnel. Im Abgeordetenhaus besichtigten wir die Büros der CDU-Landtagsmitglieder und durften vom Dach aus die Aussicht über die Stuttgart genießen.
Dann stand das Mittagessen mit Frau Krüger und Frau Mezger an.
Während des Mittagessens wurde angeregt diskutiert: Stuttgart 21, Gymnasien G8 und die aktuelle Lage an den Stuttgarter Schulen waren Themen, die angerissen wurden.
Herr Peter Hauk, MdL (Mitglied des Landtages) und Fraktionsvorsitzender der CDU, ließ es sich nicht nehmen, auch noch auf einen kurzen Besuch vorbei zu schauen.
In der Zwischenzeit war es bereits Zeit für den letzten unserer Programmpunkte: Teilnahme an einer Sitzung des Sozialausschusses der CDU. Da an die Teilnahme Schweigepflicht geknüpft ist, darf ich Ihnen hier nicht berichten, was Inhalt dieser Sitzung war. Dennoch kann ich Ihnen versichern, dass wir während der Sitzung exklusive Einblicke in die Arbeit und den Ablauf eines solchen Ausschusses bekamen.
Gegen 17 Uhr endete unsere Erfahrungsreise durch den Stuttgarter Landtag. Frau Krueger verabschiedete uns freundlich und ein sehr abwechslungsreicher und spannender Tag ging dem Ende entgegen.
An dieser Stelle nochmals Dank an Frau Krueger für die Einladung und die exzellente Betreuung.
Autor: Sebastian Fillinger TGE12-2
Im Rahmen des Siemens-Partnerschulprogrammes konnten sich Schüler und Lehrer der Werner-Siemens-Schule am 6. März 2009 bei Besuchen des Transformatorenwerks in Nürnberg und des Medizintechnikwerks in Erlangen über moderne Fertigungen informieren. Für die Schüler war die Exkursion auch eine nicht alltägliche Möglichkeit, sich einen Eindruck von möglichen zukünftigen Arbeitsfeldern verschaffen.
Es waren Schüler aus dem Technischen Gymnasium und der Fachschule für Technik vertreten. Die begleitenden Lehrer stammten aus dem allgemeinbildenden Bereich. Insgesamt eine Veranstaltung, die das interdisziplinäre und ausbildungsgangübergreifende Interesse von Schülern wie Lehrern belegt.